Die Media Analyse 2005 / I

 

Am, Mittwoch 09.03.2005, war es wieder soweit die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma) veröffentlicht die Media Analyse 2005 / I.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HIT RADIO FFH bleibt mit großem Vorsprung im 15. Jahr hintereinander Radio-Marktführer in Hessen, allerdings musste der Sender Verluste hinnehmen. Für FFH-Geschäftsführer Hans-Dieter Hillmoth kein Beinbruch: "Wir freuen uns über die 20. Marktführerschaft in Folge. Wir haben unserer wichtigstes Ziel erreicht." Mit 559.000 Hörern pro Stunde und 2,7 Millionen Hörern pro Tag ist FFH, trotz verschärften Wettbewerbs, der zweitgrößte deutsche Privatsender. Der öffentlich-rechtliche Konkurrent hr3 büßte ebenfalls leicht Hörer ein und verfügt jetzt über 313.000 Hörer pro Stunde.

 

Bei den Jugendradios in Hessen erreicht FFH-Ableger "planet radio" so viele Hörer, wie noch nie (jetzt 80.000 Hörer) und bleibt ebenfalls die Nr. 1. Die hr-Jugendwelle "You FM" hat jetzt 30.000 Hörer pro Stunde. Die Schlagerwelle hr4 aus Kassel verliert Hörer (jetzt 338.000 Hörer), ebenso wie hr1 (jetzt 78.000 Hörer).

 

Das sind die wichtigsten Ergebnisse der heute veröffentlichten Media-Analyse (MA) 2005/I. Die bundesweite Reichweiten-Untersuchung wird gemeinsam von allen 254 privaten und öffentlich-rechtlichen Hörfunksendern sowie von großen Agenturen und Werbungstreibenden in Auftrag gegeben. Dabei wurden insgesamt 59.698 repräsentative Interviews geführt. Die heutige MA ist lediglich ein Zwischenbericht. Entscheidender ist die Sommer-Analyse, die im Juli veröffentlicht wird und auf der die Preise für Hörfunkwerbung in 2006 basieren.

 

harmony.fm, die Welle für den "erfahrenen Hörer" aus dem Hause FFH, leidet noch unter der mangelhaften Frequenz-Ausstattung und wurde nicht ausgewiesen. Verbesserungen sind allerdings in Sicht: Das harmony.fm-Team hofft Mitte des Jahres auf UKW-Frequenzen im Rhein-Main-Gebiet, Kassel und Wiesbaden. Hillmoth: "Wir warten auf einen positive Entscheidung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk."

 

Insgesamt will die Radio/Tele FFH den Trend bei den nächsten Media-Analysen wieder umkehren: "Marktführer haben es schwer, zuzulegen. Aber genau das haben wir uns vorgenommen," so Hillmoth. Mit verstärkter Regionalisierung bei HIT RADIO FFH, dem aktuellen Gewinnspiel "Hören Sie sich reich", bei dem es seit Montag um über 200.000 Euro geht und vielen neuen Ideen, soll dieses Ziel erreicht werden.

 

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