Die Media Analyse 2007 / II

 

Am, Dienstag 17.07.2007, war es wieder soweit die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma) veröffentlicht die Media Analyse 2007 / II.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HIT RADIO FFH: Mehr Hörer und Marktführer

planet radio Nr. 1 der jungen Sender in Hessen

harmony.fm: 45,8 Prozent Zuwachs

 

Die Programme der hessischen Radio/Tele FFH haben bei der heute veröffentlichten Media-Analyse (MA) klar die Nase vorn: HIT RADIO FFH bleibt zum 25. Mal in Folge der eindeutige Radio-Marktführer in Hessen – und legt sogar noch zu. FFH hat jetzt 603 000 Hörer (+ 3,3 Prozent) und 2,8 Millionen Hörer pro Tag und damit mehr Hörer als bei den beiden letzten MA’s. Hessens Radio Nr. 1, HIT RADIO FFH, liegt mit einem Vorsprung von über 40 Prozent weit vor dem nächstplatzierten Programm (hr4). planet radio übertrifft mit 79 000 Hörern pro Stunde (und 596 000 Hörern pro Tag) das Vorjahres-Ergebnis (69 000), bleibt aber unter seinem bisherigen Spitzen-Ergebnis aus dem März 2007. planet hat unter den jungen Sendern Hessens weiter die Nase vorn. Der Oldie-Sender harmony.fm klettert um 45,8 % auf nunmehr 35 000 Hörer pro Stunde und ist wiederum „Größter“ unter Hessens neuen Sendern.

 

Seit 13. Juni strahlt FFH im Internet elf neue Web-Radios aus, die noch nicht von der MA erfasst wurden. Für Morgen kündigt HIT RADIO FFH eine umfassende

Programm-Weiterentwicklung an...

 

Ab morgen: Vieles neu bei HIT RADIO FFH

 

Auch in Hessen hat der Wettbewerb im Radio in den letzten Jahren kräftig

zugenommen: „Umso mehr freuen wir uns über die seit 16 Jahren unveränderte

Spitzenposition von HIT RADIO FFH“, noch mehr allerdings über den Zuwachs über die 600 000-Hörer-Marke, so der Geschäftführer und Programmdirektor der

Radio/Tele FFH, Hans-Dieter Hillmoth. Gleichzeitig kündigte er mit Programmchef Andreas Schulz ab morgen eine umfassende Programm-Veränderung an: „Radio muss sich weiterentwickeln, darf nie stehen bleiben.“ Gerade im Augenblick des überragenden Quoten-Erfolges mit dem „Silbernen MA-Jubiläum“: 25. Mal in Folge Marktführer, gelte es „nach vorne zu gehen“, um damit die Grundlage für ein noch besseres Ergebnis in 2008 zu schaffen.

 

Bei HIT RADIO FFH wird sich deshalb ab morgen einiges ändern: Der Musik-Mix

wird nach intensiver Hörerforschung deutlich verbessert, neue Sendungen und neue Moderatoren-Teams sind zu hören, die akustische Verpackung wird aufgefrischt.

 

· „Guten Morgen, Hessen“ (neu von 6 bis 10 Uhr) wird künftig gemeinsam von

Johannes Scherer und Silvia Stenger moderiert. Als weiteres Team sind

Daniel Fischer und Andrea Weber am Start.

 

· Neu ist eine Sendung für alle Frühaufsteher in Hessen von 4 bis 6 Uhr („Die

FFHrühaufsteher“), abwechselnd moderiert von Uta Schmidt und Michael

Münkner.

 

· „Hallo, Hessen“ heißt es künftig von 10 bis 14 Uhr, darin eingebettet ist die

Info-Sendung „60 Minuten“ von 12 bis 13 Uhr. Moderatoren sind

abwechselnd Daniel Fischer, Andrea Weber und Sarah Neuburg.

 

· Am Nachmittag übernimmt Sabine Schneider im Wechsel mit Detlef Budig

die Moderation von 14 bis 18 Uhr.

 

· Am Abend präsentiert HIT RADIO FFH künftig von 22 bis 24 Uhr Musik-

Specials: Montags „rockt“ der Sender, am Dienstag gibt´s Live-Hits, die FFHMixe am Mittwoch, entspannende „Lounge“-Musik am Donnerstag und am

Freitagabend die „TOP 40“.

 

· HIT RADIO FFH. Wir spielen die Hits – heißt es auch künftig. Die Musik wird

jedoch noch breiter angelegt: „Der beste Mix – fürs FFH-Land“, lautet die

Ansage.

 

· Neu sind die Jingles, die „Verpackung“ der Nachrichten und der Sendeablauf

und vieles mehr.

 

planet radio Nr. 1 der jungen Sender

 

planet radio feiert im zehnten Jahr seines Bestehens (Sendestart am 21. April

1997) seine bisher größten Erfolge. Programmchef Roel Oosthout und seine

Kollegen freuen sich über den Hörer-Zuwachs gegenüber dem Vorjahr (jetzt

79 0000 Hörer pro Stunde), auch wenn sich der bisherige Spitzenwert in der planet-Geschichte aus dem März 2007 (86 000) nicht ganz erreichen ließ. Damit behält auch planet radio deutlich die Nase vorn vor dem öffentlich-rechtlichen

Konkurrenten hr-you fm. „Ein Beweis dafür, dass Radio auch im Zeitalter von i-Pod und Web-Angeboten durchaus konkurrenzfähig ist“, so Geschäftsführer Hillmoth und Programmchef Oosthout, „wenn Radio es versteht, alle neuen Techniken und Möglichkeiten zu nutzen.“ planet experimentiert seit Monaten mit einer neuen Mobile-Plattform („p2go“), beteiligt seine Hörer im Internet auch visuell und ist mit HIT RADIO FFH im dreidimensionalen Internet „Second Life“ präsent: „Unsere elektronische Spielwiese wird von den Hörern akzeptiert.“

 

harmony.fm mit Rekord-Zuwachs

 

Zum zweiten Mal ist der Oldie-Sender „harmony.fm“ in der Media-Analyse

ausgewiesen. Erst seit 2005 strahlt die Radio/Tele FFH dieses neue Programm

auch in den großen hessischen Städten über UKW aus. Auf Antenne gehen Super-Oldies von bewährten Stars wie Abba, Elvis, The Beatles und Tina Turner,

präsentiert von bekannten hessischen Moderatoren wie Steffen Popp oder Martin

Hecht. Nach 24 000 Hörern pro Stunde im März wurden jetzt 35 000 Hörer erreicht (+ 45,8 Prozent). Das Programm für den „erfahrenen Hörer“ hat noch mehr Potential, weiß Programmchef Martin Haferkorn: „Leider haben wir bisher nur kleinste UKW-Sender bekommen – und da ist in manchen Gebieten der Empfang noch nicht optimal.“

 

Elf neue Internet-Programme bei FFH

 

Neben seinen drei UKW-Programmen bietet FFH seit 13. Juni im Internet elf neue Web-Programme an, die untern dem Titel „FFH Digital“ angeboten werden. Neben Rock und „Lounge“-Musik, kultigen Schlagern und „Hits für Kids“ werden weitere musikalische Spezialitäten angeboten: „Wir machen uns selbst ein bisschen Konkurrenz – aber FFH möchte damit auch das stärker werdende Bedürfnis der Hörer nach musikalischer Spezialisierung Rechnung tragen“, so Hans-Dieter Hillmoth. Mehr als 500 000 Minuten pro Tag werden die Internet-Streams bisher genutzt: „Das Internet wird auch für Radio wichtiger.“ Die FFH-Senderfamilie rüstet sich damit auch für neue digitale Möglichkeiten. Beworben hat sich die Radio/Tele FFH gemeinsam mit vier weiteren Sendern („Digital 5“) um die ersten nationalen Hörfunkkanäle über DVB-H. Doch das ist noch Zukunftsmusik – zumindest bis 2008.

 

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der heute (17. Juli, 9 Uhr) in Frankfurt

veröffentlichten, offiziellen Media-Analyse (MA), die bundesweit im Auftrag von 264 privaten und öffentlich-rechtlichen Hörfunksendern, großen Agenturen und

Werbungtreibenden erhoben wird. Insgesamt wurden hier zwischen 3. September 2006 und 22. April diesen Jahres 64.504 repräsentativ angelegte Interviews geführt. Für die Werbewirtschaft sind die MA-Daten die Grundlage für ihre Mediaplanung und damit letztlich auch für den Einsatz der Werbegelder.

 

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